Donnerstag, 17. November 2016

Video



Heute mal nichts schriftliches... Sondern mich mal live und in Farbe. Dies ist ein kurzes Video was ich vor ein paar Tagen auch schon auf meiner Facebook Seite gepostet habe.
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Wer möchte und Lust hat kann gerne seinen Besen schnappen und rüber fliegen, ich freue mich über jedes neue Gesicht. https://www.facebook.com/TheWildwoodWitch/

Mittwoch, 9. November 2016

Hexenbesen und gegabelter Stab

Da ich mich immer mehr der traditionellen Magie hinwende wird es in Zukunft mehr Artikel zu diesem Thema geben. Anfangen werde ich mit dem Besen und dem gegabelten Stab.

Der Hexenbesen
Der Hexenbesen stellt die perfekte Dualität dar. Der Stiel (männlich) und die Zweige (weiblich). Darum soll der Sprung bei einer heidnischen Hochzeit nicht nur der Sprung in einen neuen Lebensabschnitt symbolisieren werden sondern auch das zwischen den Ehepartnern immer ein Gleichgewicht herrschen soll.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen über den Besen als eine Art ritueller Gegenstand findet sich bei den Römern. Dort haben die Hebammen nach der Geburt das Haus und die Schwelle gefegt um alles Böse von der Wöchnerin  und Ihrem Baby fernzuhalten.
Bei den Wiccanern wird er leider NUR dazu benutzt den Ritualplatzt zu fegen, oder er wird zur Dekoration an die Wand gehängt.
Dabei kann der Besen so viel mehr.
In meinem Besen wohnt ein sehr hilfsbereiter Geist - klitzeklein und sehr ausgefuchst. Wir sind auf einer Ebene miteinander verbunden die man mit Worten nicht wiedergeben kann. Mein Besen liebt Vollmondbäder und fängt unter meinen Händen an zu sirren wenn ich den Stiel mit Olivenöl einstreiche.
Ich benutze meinen Besen nicht nur um mein Haus auszufegen wenn mal wieder ein sehr negativer Klient da war, nein - er leistet mir bei meinen schamanischen Reisen als Reittier sehr gute Dienste.
Ich habe Ihn dabei dann locker auf meinem Schoß liegen. Er verstärkt und vertieft die Trance. Und ich kann ihn als Waffe in der Anderswelt benutzten. Ihr sehr die Mähr das Hexen auf Ihrem Besen fliegen ist nicht ganz so weit hergeholt wie gedacht.
Auch als Geisterfeger kommt mein Besen zum Einsatz. Destruktive Geister haben eine panische Angst vor dem Besen. Zieht euren Kreis mit dem Besen oder plaziert Ihn vor eurem Eingang und Ihr habt Ruhe.
Auch bei meinen energetischen Heilungen kommt er zum Einsatz. In dem ich meine Patienten nur angedeutet oder ganz real mit einer Decke über den Körper abfege. So eine "Besenkur" wirkt wahre Wunder.

 
 
Der gegabelt Stab
Der gegabelte Stab wir in der traditionellen Magie anders angewendet als zum Beispiel der Zauberstab der Wiccaner. Er wird eher als Wanderstab zum Schutz benutzt. Auch kann man auf den Wanderungen die Energie des Landes in Ihm Speicher oder als portabler Altar benutzen. Auch wird er benutzt um gute Energien anzuziehen oder negative zu entfernen.
 
 
In mittelalterlichen Kupferstichen werden öfters Hexen dargestellt die auf gegabelten Stäben fliegen. Man nimmt an das es sich um Heugabeln handelt. Das gegabelte Ende wurde als die Hörner des Teufels gedeutet.
 
 
 Da Hexen im Mittelalter als Teufelsbuhlerinnen galten. Auch das wiederum ist nicht sehr weit her geholt. Die gegabelte Spitze wird je nach Ausrichtung als das Geweih des Gehörnten (Cernunnos) gedeutet oder als Weltenbaum dem Axis mundi. In deren Mitte die Hexe steht und alles beherrscht. Oder an der Sie herauf oder herunter reisen kann um Informationen aus der Ober oder Unterwelt zu sammeln.
 
 
 
 
 
 

Freitag, 7. Oktober 2016

Ahnenzeit

Es ist Oktober, die Schleier werden wieder dünner, und es sind wieder vermehrt Geister unterwegs.
Ich werde wieder melancholischer und feinfühliger ,wesentlich mehr als in der übrigen Zeit des Jahres... Ich ziehe mich in mich zurück. Schaue, fühle...Was war gut dieses Jahr was schlecht?
Was habe ich gelernt was hat mich weiter gebracht, was behindert?


Viel habe ich dieses Jahr gelernt. Mein Englisch hat sich ganz erheblich verbessert dank eines sehr netten und geduldigen Amerikaners. Wofür ich sehr dankbar bin.
Und erst vor einigen Tage hatte ich ein sehr tiefgreifendes Gespräch mit einer sehr talentierten und extrem netten anderen Hexe.
Im Laufe unseres Gespräches fingen wir ganz von selbst an uns gegenseitig zu lesen. Und es stellte sich heraus das auch Sie Hellsichtig ist. Sie bestätigte mir das ich eine sehr alte Seele in mir trage. Denn meinen Anfang nahm ich irgendwann in der Bronzezeit. Die Magie war immer der Grund meines Wesens - meine Bestimmung. In all meinen Leben was ich immer Heilerin, Hexe, weise Alte des einfachen Volkes.
Wurde 3 mal verbrannt, und kam doch immer wieder.
Eine gewisse Hartnäckigkeit gehört wohl auch immer mit dazu. Aber ich spüre auch mit jedem Jahr deutliches das dieses eines meiner letzten Leben ist. Meine Seele ist müde. Und ich fühle mich immer als wenn diese nicht meine Zeit ist. Wie ein Alien der auf dem falschen Planeten gelandet ist. Einzig die Weite der Natur gibt meiner Seele Ruhe....

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Das Tal der großen Göttin


 
Eines meiner größten Hobbys (wenn man es denn so nennen kann) ist das suchen und finden magischer Stätten. Egal ob es Steinkreise, Näpfchensteine, Hügelgräber, Opfermoore oder ähnliches sind. Diese alten Stätten mit Ihren grandiosen Energien ziehen mich grade zu magisch an.
 
 

 
Häufig suche ich sie noch nicht mal konkret sondern „Stolpere“ durch Zufall darüber. Eine dieser Stätten hat eine besondere Bedeutung für mich da sie sehr nahe an meinem Geburtsort liegt.



 Ich nenne Sie für mich persönlich  „ Das Tal der großen Göttin“. Es ist ein Tal in der unmittelbaren Umgebung der Externsteine.


 Einem der zentralen Heiligtümer der germanischen Welt.


 Leider fielen die Steine dem Missionierungseifer Karl des Großen zum Opfer und wurden um das Jahr 900 n.C. erheblich beschädigt. Das Tal selbst liegt sehr versteckt im Teutoburger Wald, und nur schwer findet man den weg den Weg wenn man Ihn nicht kennt. Es ist übersäht mit Steinkreisen der Neuhexen und Heiden. Und ich spüre wie die Luft dort vor Energie dort vibriert. Ich kann es mit Worten sehr schlecht beschreiben…

Freitag, 2. September 2016

Spitzwegerich Sirup

Wie bei Facebook angekündigt wollte ich euch verraten wie man Spitzwegerich Sirup herstellt.
Hier nun also das versprochene Rezept...
Spitzwegerich und sein großer Bruder der Breitwegerich sind sehr nützliche Pflanzen wenn es um Erkältung und Husten geht. Sie wirken hustenstillend, schleimlösend und auswurffördernd. Und durch diesen Prozess der sogenannten kaltvermentation bleiben auch alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.


Und zudem wächst Spitzwegerich  noch überall....
Also los - wir brauchen.....
- Ein großes Glas (zum desinfizieren auskochen)
- 2-3 Handvoll Spitzwegerichblätter
 - Zucker ( Ich nehm braunen Vollrohrzucker der ist gesünder!!)

Das Glas auskochen, abkühlen lassen und abtrocknen. Blätter waschen verlesen und grob zerkleinern.
Nun als erste Lage Zucker ins Glas schütten (ca1.cm) Dann das ganze Schichtweise einfüllen, immer wieder etwas zusammendrücken und mit einer Zuckerschicht enden. Glas verschließen, beschriften und im Keller dunkel und kühl  2-3 Monate lagern....

Dann brauchen wir....
ca 200 ml Wasser ( Abgekocht und abgekühlt.)
1.kleine Zitrone.

Das Glas aus den Keller holen und im Wasserbad erwärmen. (Vorsichtig!! Nicht über 30°C erwärmen sonst werden die wertvollen Inhaltstoffe zerstört)
Solange bis der Zucker nicht mehr knirscht. Wasser dazugeben und das ganze durch ein Sieb abseihen. In ein sauberes Glas füllen und den Zitronensaft dazugeben.
Verschließen beschriften und im Kühlschrank aufbewahren. Nach Bedarf teelöffelweise über den Tag verteilt zu sich nehmen.


 

Mittwoch, 4. Mai 2016

Wildwood Witch und Räucherhexe Part II

Im 2ten Teil meiner kleinen Reihe geht es dieses mal nicht um das was sondern um das wie.
Ja, ja ich weiß - jetzt werden sicher einige gähnen und denken LANGWEILIG - das kenn ich doch alles schon..... Aber - wer mich kennt wird wissen das ich immer noch ein Ass im Ärmel habe.. Also lasst euch überraschen.
Heutzutage gibt es ja unzählige Möglichkeiten des Räucherns. Von der klassischen mit Sand gefüllten Räucherschale über Räucherstövchen und die Räucherpfanne. Und von Räucherkohle bis Räucherstäbchen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Ich persönlich bin in diesem Fall ja wieder recht "Oldschool".
Im Zuge meiner heimischen Räucherkräuter Forschung bin ich auch zu der Frage gelangt, ja wie haben denn unsere Vorfahren geräuchert?
Und so bin ich den eines Tages bei einem Waldspaziergang quasi über den Zunderschwamm "gestolpert". Und es machte "klick"!  Fomes fomentarius 2010 G2.jpg
Der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) gehört zur Familie der Stielporlinge und ist ein Baumpilz.
Er ist ein Schwächeparasiet und findet sich an allen Laubbäumen, bevorzugt an Birken.
Von Indien über Europa bis Nordamerika kommt er Weltweit vor. Früher wurde er zudem als Wundauflage geschätzt da er antiseptische Wirkstoffe enthält.
 Zunder wurde schon beim Kupferzeitlichen Ötzi gefunden.https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi
Und ist somit schon seit mehr als 5000 Jahren bekannt.
Echten Zunder herzustellen ist an sich schon eine Herausforderung. Man muss den steinharten Pilz zerkleinern, kochen , klopfen, in Urin einweichen und trocknen lassen.
Aber das brauch man alles nicht wenn man den Pilz zum Räuchern benutzten will. Hier für müsst Ihr den Pilz nur in dünne Scheiben schneiden. (Höhö viel Spaß!!)


Ihr braucht zum Räuchern eine externe Kerze da er ohne die "Sonderbehandlung" nur sehr schwer zündet. Glimmt er aber erst mal steht er der Räucherkohle in Sachen Räucherlänge in nix nach.
Der Pilz selbst hat einen etwas muffig - pilzigen Eigengeruch beim Räuchern und qualm etwas mehr als die Kohle. Aber ich finde den Geruch um längen besser als die stinkige Räucherkohle.

Donnerstag, 21. April 2016

Wer bin ich, und wenn ja, wie tief.

Heute werde ich wohl über das schwierigste magische Thema überhaupt schreiben. Über die Arbeit an sich selbst.  Ich habe über die Jahre viele, wirklich viele Junghexen erlebt die meinten "na ja ich habe eine naturgegebene Macht jetzt setzt ich mich einfach hin murmele einen Zauberspruch und "plopp" erfüllen sich meine Wünsche...."
Wenn`s doch nur so einfach wäre.... Nein wer "wirkliche" Magie praktizieren möchte muss sich in und auswendig kennen, muss seine dunkelsten Ecken kennen und die lichtesten Höhen seiner selbst.
Und das kostet jede menge Mut, Zeit, (seelische) Schmerzen, und Tränen, aber die Stärke die Ihr dann in der Lage seid aus eurer Seele zu ziehen stellt alles in den Schatten. Ich selbst brauche heute keine großen Rituale oder Anrufungen mehr, bei mir reicht ein fokussierter Gedanke um das gewünschte in Bewegung zu setzen. Und wie DAS geht zeige ich euch jetzt.

Die Wurzel:
Lernt eure Wurzeln kennen. Woher kommt Ihr. Fragt eure Eltern oder Urgroßeltern nach eurer Familie. Gab es schon magisch begabte in eurer Familie? Denn eure Vorfahren sind der Boden auf dem Ihr wachsen könnt.
Lernt richtig zuzuhören. Kein Oberflächliches "Ich hör mal hin." Höre gut zu wenn die Alten dir was erzählen.
Lernt das Land kennen in dem Ihr wohnt. Welche Pflanzen wachsen in deiner Umgebung? Welche sind essbar, welche kann man Räuchern? Welche Mythen und Legenden, und welche magischen Orte gibt es.
Das Ergebnis deiner Bemühungen wird sein das sich deine Sinne erheblich verschärfen. Du hörst plötzlich das Gras wachsen.

Der Stamm:
Unterhalb deines Rippenbogens sitzt der sogenannte Solar Plexus - auch Sonnengeflecht genannt. Hier laufen sehr viele Nervenbahnen zusammen, die das "kleine Gehirn" bilden.
Jeder kennt doch sicher das "Bauchgefühl" wenn irgendwas nicht stimmt.?
Lerne auf deinen Bauch und deine innere Stimme zu hören. Denn Sie werden dir immer den richtigen Weg weisen. Wenn sich irgend was "falsch" anfühlt - lass es bleiben.

Die Krone:
Das schwierigste zum Schluss. Das Gehirn.
Wir alle werden geprägt, - vom Elternhaus, der Gesellschaft, der Umwelt - ob wir es wollen oder nicht. Und wir alle habe positive und negative Eigenschaften. Das ist auch gut so, und macht uns menschlich. Allerdings sind vielleicht nicht alle negativen Eigenschaften von jedem erwünscht.
Wer wirkliche Magie betreiben will, muss alle seine Eigenschaften kennen und wenn nötig die nicht mehr erwünschten zu suchen, zu bearbeiten , und aufzulösen. Wie das geht werde ich euch hier sehr kurz erläutern. Macht euch keine Gedanken, so etwas geht nicht von heute auf Morgen, so etwas dauert Wochen oder gar Monate...
Das Suchen:
Sagen wir Ihr leidet an Jähzorn und wollt das nun auflösen. Sucht den Auslöser. Der Moment oder das Gefühl das den Jähzorn ausgelöst hat. Was ist passiert? Warum ist das so? Was kann ich in Zukunft anders machen?  Wichtig ist das Ihr dabei stets positiv bleibt. Negative Eigenschaften sind nicht per se schlecht. Sie haben Ihre Berechtigung und helfen uns sogar.
Das Bearbeiten und Auflösen:
Begebt euch in eine bequeme Position und in tiefe Meditation. Reist in eure Seele und sucht euren Jähzorn. Stellt Ihn euch vielleicht als Blume vor. Geht am Stil runter und grabt die Wurzel aus. Dreht und wendet eure Jähzornblume zu allen Seiten, und beschaut Sie in aller Ruhe. Wenn Ihr fertig seit bedankt euch aus tiefstem Herzen dafür das er da war und euch begleitet hat. seht wie eure Blume verrottet und sich schließlich auflöst.
Wichtig: Füllt das Loch das die Jähzormblume hinterlassen hat mit einer anderen positiven Eigenschaft.